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Die häufigste Ursachen für Rückenschmerzen ist ein Bandscheibenvorfall. Im medizinischen Sprachgebrauch auch "Diskusprolaps" genannt. Dabei finden sich etwa 30% aller Bandscheibenvorfälle an der Hals-, nur ca. 5% an der Brust- und 65% im Bereich der Lendenwirbelsäule. Am häufigsten sind die Bandscheibensegmente (C5/6, sowie L4/5 und L5/S1) erkrankt. 30% der Gesamtbevölkerung sind davon betroffen. Erste Rückenschmerzen können schon ab dem 20. Lebensjahr auftreten.

Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 30.-45. Lebensjahr. Voraussetzung für das Auftreten eines Bandscheibenvorfalles ist

Rückenschmerzen

eine allgemeine Abnutzung mit Einrissen im Faserring der Bandscheibe (Anulus fibrosus). Man unterscheidet zwischen einem Prolaps (Vorfall von Bandscheibengewebe mit Perforation des Anulus fibrosus) und einer Protrusion (Vorwölbung mit Erhalt des Anulus fibrosus). Das verlagerte Bandscheibengewebe komprimiert eine (oder mehrere) Nervenwurzeln und verursacht dadurch Schmerzen und ggf. neurologische Ausfälle.

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